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Dr. Christian Schacherreiter 

Germanist, Autor und Literaturkritiker


 NEUERSCHEINUNG SEPTEMBER 2026


WER KLOPFET AN? Erhellendes über das Weihnachtsfest

Otto Müller Verlag



Unberührt vom Bedeutungsverlust der Kirchen behauptet sich das Weihnachtsfest, der beliebteste Klassiker der christlichen Feierkultur. Wer bei Christian Schacherreiter anklopft, wird zu einem abwechslungsreichen Rundgang mit 24 Stationen eingeladen. Er erklärt den theologischen Kern, die religiöse Symbolik und den historischen Wandel von Weihnachten. Er schaut in die festlichen Kochtöpfe, auf die Gabentische und in die Weihnachtsangebote der Filmbranche. Dem katholischen Erfolgsprojekt Weihnachtskrippe folgt er bis nach Lateinamerika, dem Mysterium der „unbefleckten Empfängnis“ zumindest bis Mariazell. Sachkundig, kurzweilig, humorvoll, aber auch mit Respekt vor tiefsinnigen Glaubensinhalten, die von weit herkommen.

Autor und Literaturwissenschaftler


C.S. ist Mitglied des Adalbert Stifter-Instituts, Stifter und die österreichische Literatur des 19. Jahrhunderts sind neben der Gegenwartsliteratur und der Kulturgeschichte des Humanismus seine wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte. Eine umfangreiche Studie dazu wird er 2026/27 zum Abschluss bringen

Seit 2010 widmet sich C.S. verstärkt wieder dem eigenen literarischen Schreiben. 2024 erschien sein Roman "Bruckner stirbt nicht. Romanbiographie in vier Sätzen"


Foto: Ludwig Pullirsch

Kulturkritiker und Moderator


Seit 1999 arbeitet C.S. als externer Mitarbeiter regelmäßig für die Oberösterreichischen Nachrichten, er schreibt Literaturrezensionen, Musikkritiken, Kolumnen und andere feuilletonistische Beiträge, gelegentlich auch für Die Furche und die (mittlerweile leider eingestellte) Wiener Zeitung. Er moderiert Kulturveranstaltungen und Gesprächsrunden, viele Jahre moderierte er regelmäßig den Literatursalon im Linzer Posthof.


Foto. Wolfgang Fischerlehner

Lehre - Ein Rückblick


Von 1978 bis 2016 arbeitete C.S. als  AHS-Lehrer für Deutsch und Geschichte, in der Lehrerausbildung und -fortbildung sowie in unterschiedlichen Institutionen der Erwachsenenbildung. Von 2002 bis 2016 war er  Direktor des Georg von Peuerbach-Gymnasiums Linz-Urfahr. C.S. veröffentlichte zahlreiche didaktische Bücher (Veritas Verlag) und Fachartikel sowie Kommentare zur Bildungspolitik. Er war bis 2021 Lehrbeauftragter für Neuere deutsche Literatur an der PH der Diözese Linz.


Foto: Walter E. Blumberger

Publikationen und Veranstaltungen

Auswahl


Belletristik und Essay (Bücher)


Wer klopfet an? Erhellendes über das Weihnachtsfest. Essays. Otto Müller Verlag 2026


Bruckner stirbt nicht. Romanbiographie. Otto Müller Verlag (2024, 2. Auflage 2025)


Das Liebesleben der Stachelschweine, Roman. Otto Müller Verlag 2022


Im Heizhaus der sozialen Wärme. Das Wartungsprotokoll des Linksliberalismus. Essay. Otto Müller Verlag 2020


Lügenvaters Kinder. Roman.

Otto Müller Verlag 2019


Wo die Fahrt zu Ende geht.  Roman. 

Otto Müller Verlag 2015


Diese ernsten Spiele. Ein autobiografischer Essay.

Otto Müller Verlag 2011


Der Wappler. Das österreichische Deutsch in Anekdoten.

Ueberreuter Verlag 2006


Auf dein Wohl, Herr Professor! Roman

Denkmyar Verlag 1993


Termine September -Dezember 26


C.S. moderiert die Buchpräsentation "Der 11. September. Überblendungen" von Robert Menasse. Posthof Linz, Mi 16.9.26, 19.30


C.S. moderiert die Buchpräsentation "Mein privates Glück" von Michael Köhlmeier, Stifterhaus Linz, Di 29.9.26, 19.30


Zu Gast in Christian Schacherreiters Literaturreihe "Fürs Schreiben leben" ist Karl-Markus Gauß. OÖ. Ärztekammer Linz, Di 13.10., 19.00 (geschlossene Veranstaltung, ausgebucht)


C. Schacherreiter zu Gast im Kepler-Salon zum Thema Literatur-Nobelpreis 2026, Do 15.10.26, 19.00


Lesung "Wer klopfet an?", Stifter-Villa Kirchschlag, Di 10.11.26, 19.00


Lesung "Wer klopfet an?", Thalia Linz, Mo 16.11.26, 19.00


Lesung "Wer klopfet an?". Literaturhaus Immenstadt, So 22.11.26


Lesung "Wer klopfet an?", Saal der Pfarre Gallneukirchen, Fr 27.11.26, 19.00


Lesung "Wer klopfet an?", Buchhandlung Schachinger, Schärding, Sa 28.11.26


Lesung "Wer klopfet an?", Öffentliche Bibliothek Enns, So 29.11.26


Lesung "Wer klopfet an?", Weinphilosoph Wels, Di 1.12.26


Lesung "Wer  klopfet an?", Öffentliche Bibliothek Bad Ischl, Do 3.12.26


Lesung "Wer klopfet an?", Stadtbibliothek Salzburg, Mi 9.12.26


Lesung "Wer klopfet an?", Waggerl Haus Wagrain, Do 10.12.26, 19.00


Lesung "Wer klopfet an?", Pfarre Urfahr St. Leopold, Linz, Di 15.12.26



C


Feuilleton /Literaturwissenschaft (Auswahl)


(2026) Antikapitalismus der Herzen. In: Die Furche 28, 9. Juli 2026


(2026) Kein Happy End auf dem Monte Verità. Zum Tod meines Freundes Wilfried "Willi" Steiner. In: Literatur und Kritik. Nr. 605-606 (Juli 2026), S.86-91


(2025) Zu Gast bei Schulrat Stifter. In: ide. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. 2-2025, S.52-60


(2024) Das Lernziel: Die Richtigen wählen! In: Die Furche 46, 14.11.24


(2024) Moden, Models, Morde. Über Sabine Scholls Kriminalromane Giftige Kleider und Tödliche Tulpen. In: Die Rampe 3/24. Hrsg. von Christa Gürtler, S.81-87


(2024) Ich muss raus! Italienreisende in der deutschen Literatur. In: OÖN 6.7.24


(2024) Um sein Leben schreiben. Zum 100. Todestag von Franz Kafka. In: OÖN 1.6.2024


(2024) Immanuel Kant. Die Utopie des mündigen Menschen. In: OÖN 20.4.24 (zum 300. Geburtstag)


(2024) Alles für den Hugo? In: OÖN 27.1.24 (zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal)


(2024) Das Unbehagen im Rechtsstaat. In: Die Furche 2, 11.1.24


(2023) Das Antwerpener Testament. Eine Familienaufstellung aus dem 20. Jh. In: Die Rampe 3/23. Porträt Evelyn Grill. Hg. von Alexandra Millner. S.92-99


(2023) Adalbert Stifters Bergkristall als Kammeroper. Zur Uraufführung der Oper Bergkristall im Tiroler Landestheater: In: Jahrbuch des Adalbert-Stiufter-Instituts des Landes OÖ 30/2023, S.127-132


(2023) Sixtus Beckmessers Deutschmatura. In: Die Furche 18, 4. Mai 23


(2023) Was unser Gehirn so alles treibt. In: Oberösterreichische Nachrichten. 15.April 23


(2023) Der Tanz um die Mitte. In: Wiener Zeitung 18./19.Februar 23, S.33-34


(2023) Wir alle lügen. Eine Annäherung an das Thema (Un-)Wahrheit. In: Unsere Kinder 1/2023, S.24-25


(2022) Gute Gründe, einen Physiker zu ermorden. In: Literatur und Kritik 563, S. 91-94


(2022) Meister des Unheimlichen. (Zum 200.Todestag von E.T.A. Hoffmann), In: Oberösterreichische Nachrichten 25.7.22, Magazin S.7


(2022) Das Drama des mächtigen Mannes. In: Wiener Zeitung, 26./27.März, S.31f.


(2022) Das Volk, der große Lümmel. In: Die Furche 1, 5.1.2022, S.11


(2021) Kannst du nicht oder willst du nicht? In: Die Furche 26, 1.7.2021, S.10


(2021) Wohin bloß mit den garstigen Wörtern: In: Die Furche 24, 17.6.2021, S.15


(2021) Im Wald sind nicht nur Räuber. In: OÖN, 4.5.2021, S.21


(2020) Beleidigter Heizmeister der sozialen Wärme. In: Die Furche 9, 27.2.2020


(2019) Lesen für PISA? In: Die Furche 50, 12.12.2019


(2019) Trauriges Häufchen Bildungselend. In: Die Furche 20, 16.Mai 2019, S.13


(2018) Sinne, Seele, Sitte. Spannungsfelder der Liebe im Werk Adalbert Stifters. In: Lengauer, Schacherreiter, Wilbertz: "Bezwingung seiner selbst". Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter. Linz (=Publikationsreihe Literatur im StifterHaus Band 31)





Biografisches 



geb. am 22.6.1954 in Linz, aufgewachsen im Innviertel, Matura am humanistischen Gymnasium Ried im Innkreis 1972, Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Mag. phil., Dr. phil, Diss. über Bertolt Brecht, Studium Konzertfach Violine am Mozarteum (nicht abgeschlossen). Seit 1978 Lehrtätigkeit an Linzer Gymnasien, in der Erwachsenenbildung, in der Lehrerfortbildung und -ausbildung, Direktor am Georg von Peuerbach-Gymnasium (2002-2016). Ernennung zum Hofrat 2011.


Kleinkunst. Das Duo FRATT & SCHACHERREITER


In den siebziger und achtziger Jahren war Christian Schacherreiter gemeinsam mit dem Musiker Gerald Fratt als Kabarettist erfolgreich (Förderungspreis der Rauriser Literaturtage 1977, Salzburger Stier 1982). Spezialisiert war das Duo auf kabarettistische Lieder und Chansons, begleitet wurde es oft vom Gitarristen Heli Punzenberger. Die meisten Liedtexte für die Brettl-Bühne sind als Nummer 47 der Zeitschrift "99" erschienen (2001), eine frühe Auswahl von Liedtexten erschien unter dem Titel Schlachthaus mit Buffet (1985, Verlag Alfred Winter), drei LP-Einspielungen (Vermischte Kleinkunsthandlung, Schlachthaus mit Buffet, Bitte wenden)


Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts


Zwischen 1990 und 2012 lag der Schwerpunkt von Christian Schacherreiters beruflicher und publizistischer Arbeit im Bereich der Literatur- und Sprachdidaktik. Im Veritas Verlag erschienen mehrere Schulbücher für die Sekundarstufe II, u.a. Das Literaturbuch (gemeinsam mit seiner Frau Ulrike), viele Aufsätze zur Didaktik, vor allem in ide. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Schule und Wissenschaft. 


Umtriebig im weiten Feld und Umfeld der Literatur


Zwischen 1982 und 1991 war Christian Schacherreiter freier Mitarbeiter in der Abteilung Literatur und Hörspiel des ORF Oberösterreich. Er war Gründungsmitglied des Neuen Forums Literatur (1992) bis zu dessen Auflösung nach dem Tod von Walter Wippersberg 2016. Als Mitglied des Adalbert Stifter-Instituts Linz kuratierte Schacherreiter unter anderem drei Literaturausstellungen und gab 1999 bis 2008 Lynkeus heraus, das Jahrbuch der österreichischen Gegenwartsliteratur.


Bis zum Ende des Studienjahrs 2020/21 war Christian Schacherreiter Lehrbeauftragter für Neuere deutsche Literatur an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz.  Seit 1999 schreibt er regelmäßig Kolumnen, Literaturrezensionen und Musikkritiken für die Oberösterreichischen Nachrichten, gelegentlich auch für andere Medien, u.a. für Die Furche und (bis zu ihrer Einstellung) für die Wiener Zeitung. Er moderiert Kultur- und Diskussionsveranstaltungen, bis 2025 regelmäßig den Literatursalon des Linzer Posthofs. Literarische Texte erschienen in diversen Zeitschriften, die Bücher (sieben Titel seit 2011, siehe Publikationen)  im Otto Müller Verlag Salzburg. 1986 wurde seine Kurzprosa mit dem Lesezirkel-Preis der Wiener Zeitung ausgezeichnet. 


Privates


Christian Schacherreiter lebt in Gallneukirchen (OÖ), er ist seit 1976 verheiratet mit Ulrike, mit der er drei Kinder hat (Judith, Florian, Philipp), er ist Großvater von drei Enkelkindern (Enrico *2012, Rosa *2018, Lucia *2018). Neben der Literatur gilt seit früher Jugend seine Leidenschaft der klassischen Musik, er spielt erste Violine im Orchester des Linzer Konzertvereins (als Vorstandsmitglied zuständig für Öffentlichkeitsarbeit)