
C.S. ist Mitglied des Adalbert Stifter-Instituts, Stifter und die österreichische Literatur des 19. Jahrhunderts sind neben der Gegenwartsliteratur und der Kulturgeschichte des Humanismus seine wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte. Eine umfangreiche Studie dazu wird er 2026 zum Abschluss bringen
Seit 2010 widmet sich C.S. verstärkt wieder dem eigenen literarischen Schreiben. Am 23.2.24 erschien sein Roman "Bruckner stirbt nicht. Romanbiographie in vier Sätzen"
Foto: Ludwig Pullirsch

Seit 1999 arbeitet C.S. als externer Mitarbeiter regelmäßig für die Oberösterreichischen Nachrichten, er schreibt Kolumnen, Literaturrezensionen, Musikkritiken und andere feuilletonistische Beiträge, gelegentlich auch für Die Furche und die (mittlerweile leider eingestellte) Wiener Zeitung. Er moderiert Kulturveranstaltungen und Gesprächsrunden, viele Jahre moderierte er den Literatursalon im Linzer Posthof.
Foto. Wolfgang Fischerlehner

Von 1978 bis 2016 arbeitete C.S. als AHS-Lehrer für Deutsch und Geschichte, in der Lehrerausbildung und -fortbildung, von 2002 bis 2016 war er Direktor des Georg von Peuerbach-Gymnasiums Linz-Urfahr. C.S. veröffentlichte zahlreiche didaktische Bücher (Veritas Verlag) und Fachartikel sowie Kommentare zur Bildungspolitik. Er war bis 2021 Lehrbeauftragter für Neuere deutsche Literatur an der PH der Diözese Linz.
Foto: Walter E. Blumberger
Publikationen
Auswahl
Bruckner stirbt nicht. Romanbiographie. Otto Müller Verlag (2024, 2. Auflage 2025)
Das Liebesleben der Stachelschweine, Roman. Otto Müller Verlag 2022
Im Heizhaus der sozialen Wärme. Das Wartungsprotokoll des Linksliberalismus. Essay. Otto Müller Verlag 2020
Lügenvaters Kinder. Roman.
Otto Müller Verlag 2019
Wo die Fahrt zu Ende geht. Roman.
Otto Müller Verlag 2015
Diese ernsten Spiele. Ein autobiografischer Essay.
Otto Müller Verlag 2011
Der Wappler. Das österreichische Deutsch in Anekdoten.
Ueberreuter Verlag 2006
Auf dein Wohl, Herr Professor! Roman
Denkmyar Verlag 1993
(2025) Zu Gast bei Schulrat Stifter. In: ide. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule. 2-2025, S.52-60
(2024) Das Lernziel: Die Richtigen wählen! In: Die Furche 46, 14.11.24
(2024) Moden, Models, Morde. Über Sabine Scholls Kriminalromane Giftige Kleider und Tödliche Tulpen. In: Die Rampe 3/24. Hrsg. von Christa Gürtler, S.81-87
(2024) Ich muss raus! Italienreisende in der deutschen Literatur. In: OÖN 6.7.24
(2024) Um sein Leben schreiben. Zum 100. Todestag von Franz Kafka. In: OÖN 1.6.2024
(2024) Immanuel Kant. Die Utopie des mündigen Menschen. In: OÖN 20.4.24 (zum 300. Geburtstag)
(2024) Alles für den Hugo? In: OÖN 27.1.24 (zum 150. Geburtstag von Hugo von Hofmannsthal)
(2024) Das Unbehagen im Rechtsstaat. In: Die Furche 2, 11.1.24
(2023) Das Antwerpener Testament. Eine Familienaufstellung aus dem 20. Jh. In: Die Rampe 3/23. Porträt Evelyn Grill. Hg. von Alexandra Millner. S.92-99
(2023) Adalbert Stifters Bergkristall als Kammeroper. Zur Uraufführung der Oper Bergkristall im Tiroler Landestheater: In: Jahrbuch des Adalbert-Stiufter-Instituts des Landes OÖ 30/2023, S.127-132
(2023) Sixtus Beckmessers Deutschmatura. In: Die Furche 18, 4. Mai 23
(2023) Was unser Gehirn so alles treibt. In: Oberösterreichische Nachrichten. 15.April 23
(2023) Der Tanz um die Mitte. In: Wiener Zeitung 18./19.Februar 23, S.33-34
(2023) Wir alle lügen. Eine Annäherung an das Thema (Un-)Wahrheit. In: Unsere Kinder 1/2023, S.24-25
(2022) Gute Gründe, einen Physiker zu ermorden. In: Literatur und Kritik 563, S. 91-94
(2022) Meister des Unheimlichen. (Zum 200.Todestag von E.T.A. Hoffmann), In: Oberösterreichische Nachrichten 25.7.22, Magazin S.7
(2022) Das Drama des mächtigen Mannes. In: Wiener Zeitung, 26./27.März, S.31f.
(2022) Das Volk, der große Lümmel. In: Die Furche 1, 5.1.2022, S.11
(2021) Kannst du nicht oder willst du nicht? In: Die Furche 26, 1.7.2021, S.10
(2021) Wohin bloß mit den garstigen Wörtern: In: Die Furche 24, 17.6.2021, S.15
(2021) Im Wald sind nicht nur Räuber. In: OÖN, 4.5.2021, S.21
(2020) Beleidigter Heizmeister der sozialen Wärme. In: Die Furche 9, 27.2.2020
(2019) Lesen für PISA? In: Die Furche 50, 12.12.2019
(2019) Trauriges Häufchen Bildungselend. In: Die Furche 20, 16.Mai 2019, S.13
(2018) Sinne, Seele, Sitte. Spannungsfelder der Liebe im Werk Adalbert Stifters. In: Lengauer, Schacherreiter, Wilbertz: "Bezwingung seiner selbst". Liebe, Kunst und Politik bei Adalbert Stifter. Linz (=Publikationsreihe Literatur im StifterHaus Band 31)
Biografisches
geb. am 22.6.1954 in Linz, aufgewachsen im Innviertel, Matura am humanistischen Gymnasium Ried im Innkreis 1972, Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg, Mag. phil., Dr. phil, Diss. über Bertolt Brecht, Studium Konzertfach Violine am Mozarteum (nicht abgeschlossen). Seit 1978 Lehrtätigkeit an Linzer Gymnasien, in der Erwachsenenbildung, in der Lehrerfortbildung und -ausbildung, Direktor am Georg von Peuerbach-Gymnasium (2002-2016). Ernennung zum Hofrat 2011.
In den siebziger und achtziger Jahren war Christian Schacherreiter gemeinsam mit dem Musiker Gerald Fratt als Kabarettist erfolgreich (Förderungspreis der Rauriser Literaturtage 1977, Salzburger Stier 1982). Die meisten Liedtexte für die Brettl-Bühne sind als Nummer 47 der Zeitschrift "99" erschienen (2001), eine frühe Auswahl von Liedtexten unter dem Titel Schlachthaus mit Buffet (1985, Verlag Alfred Winter), drei LP-Einspielungen (Vermischte Kleinkunsthandlung, Schlachthaus mit Buffet, Bitte wenden)
Zwischen 1982 und 1991 war Schacherreiter freier Mitarbeiter in der Abteilung Literatur und Hörspiel des ORF Oberösterreich.
Zwischen 1990 und 2012 lag der Schwerpunkt von Schacherreiters beruflicher und publizistischer Arbeit im Bereich der Literatur- und Sprachdidaktik. Im Veritas Verlag erschienen mehrere Schulbücher für die Sekundarstufe II, u.a. Das Literaturbuch (gemeinsam mit seiner Frau Ulrike), viele Aufsätze zur Didaktik, vor allem in ide. Zeitschrift für den Deutschunterricht in Schule und Wissenschaft.
Christian Schacherreiter war Gründungsmitglied des Neuen Forums Literatur (1992) bis zu dessen Auflösung nach dem Tod von Walter Wippersberg 2016. Als Mitglied des Adalbert Stifter-Instituts Linz kuratierte Schacherreiter unter anderem drei Literaturausstellungen und gab 1999 bis 2008 Lynkeus heraus, das Jahrbuch der österreichischen Gegenwartsliteratur.
Schacherreiter war bis zum Ende des Studienjahrs 2020/21 Lehrbeauftragter für Neuere deutsche Literatur an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz. Seit 1999 schreibt er regelmäßig Kolumnen, Literaturrezensionen und Musikkritiken für die Oberösterreichischen Nachrichten, gelegentlich auch für andere Medien, u.a. für Die Furche und (bis zu ihrer Einstellung) für die Wiener Zeitung. Er moderiert Kultur- und Diskussionsveranstaltungen, bis 2025 regelmäßig den Literatursalon des Linzer Posthofs.
Literarische Texte erschienen in diversen Zeitschriften, die Buchpublikationen (sechs Titel seit 2011) im Otto Müller Verlag.
Christian Schacherreiter lebt in Gallneukirchen, ist seit 1976 verheiratet mit Ulrike, mit der er drei Kinder hat (Judith, Florian, Philipp), er ist Großvater von drei Enkelkindern (Enrico *2012, Rosa *2018, Lucia *2018).
Neben der Literatur gilt seit früher Jugend seine Leidenschaft der klassischen Musik, er spielt erste Violine im Orchester des Linzer Konzertvereins (als Vorstandsmitglied zuständig für Öffentlichkeitsarbeit)
(in Arbeit)
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